Namen der Auftraggeber bleiben intern. Die Situationen sind real.
01
Executive Search
Führung nach der Übernahme — europäische Lichtmarke in Nordamerika
Lage. Ein erfolgreiches, inhabergeführtes europäisches Lichtunternehmen hatte ein nordamerikanisches Geschäft übernommen. Die Frage war nicht mehr, ob man den Markt betritt, sondern wer das Gekaufte führen kann.
Arbeit. Schlüsselpositionen, Überlappungen und kritische Lücken kartiert — Operations/COO, der nordamerikanische CEO, die Schnittstelle zu den Eigentümern. Das CEO-Profil war kulturell und kommerziell: jemand, der eine europäische Marke in diesen Markt tragen kann, ohne sie zu verlieren. Ein CEO-Wechsel im europäischen Mutterhaus fiel mitten in den Prozess.
Ergebnis. Zuerst die Landkarte der Rollen. Die CEO-Suche folgt ihr — nicht eine umetikettierte Vertriebsrolle vor Ort.
02
Beratung
Wachstum und Betriebsmodell — inhabergeführter Designhersteller
Lage. Die Führung hatte zu viele Rollen gleichzeitig. Einstellungen wirkten dringend. Marktfokus, Fertigung und familiäre Entscheidungsrechte lagen ineinander.
Arbeit. Zeitlich begrenzte Diagnose von Marktfokus, Betriebsmodell und Rollenklarheit — bevor jemand eingestellt wurde. Die Suche nach einer kritischen technischen Rolle parallel angesetzt, nicht als Ersatz für die Diagnose.
Ergebnis. Das Unternehmen hat niemanden in ein ungeprüftes System eingestellt. Diagnose und Suche als ein Mandat.
03
Organisatorische Due-Diligence-Prüfung
Verdeckte Reibung — Leuchtenhersteller, rund 1.900 Beschäftigte
Lage. Das Unternehmen wirkte erfolgreich. Die üblichen Kennzahlen erklärten den operativen Zug und die Fehlausrichtung in der Führung nicht.
Arbeit. Anonyme 20-Minuten-Erhebung in Zentrale, Landesorganisation und zwei Werken — rund 1.200 Personen, einschließlich Schichtarbeiter ohne E-Mail, auf Papier und an einem Terminal vor Ort. DSGVO-konform. Kein Interview-Marathon, kein Stillstand im Betrieb.
Ergebnis. Die Führung erhielt eine strukturierte Karte der unsichtbaren Dynamik und klare Entscheidungsprioritäten.